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10.01.2007 - Eichsfelder Tageblatt:

Definitiv gute Musik
Duo tritt in St. Laurentius auf

Stimmungsvoll war schon der Einzug des Duo Definitiv in die gut gefüllte Gieboldehäuser St. Laurentius Kirche. In ihrem Konzert verabschiedeten sie sich sanft von der Weihnachtszeit. Gieboldehausen (mr).

Mit Weihnachtsmannmützen und Wunderkerzen ausgestattet betraten der gebürtige Gieboldehäuser Reinhard Burchardt und sein Kollege Thomas Scherf das festlich dekorierte und beleuchtete Gotteshaus und präsentierten a capella den Titel ihres Programms "Weihnachten ist noch nicht vorbei". "Es ist die Zeit der angenehmen Nachwehen", so Burchardt. "Überall finden sich noch Weihnachtsbäume, bunte Lichterketten und auch große Umtauschaktionen in den Läden." Das Konzert sei ein Beitrag, Weihnachten noch ein wenig nachklingen zu lassen. Aus diesem Grund brachten Burchardt und Scherf ihrem Publikum zunächst auch ihr musikalisches Weihnachtsgeschenk dar:
"Fünf Minuten Kurzurlaub", so der Titel des ersten Songs. Nach einem ausgedehnten virtuosen Gitarrenspiel unter dem Motto "Augen schließen und genießen", musste das Gieboldehäuser Publikum selbst aktiv werden: Bei der Vertonung des Gedichtes "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland", galt es kräftig mitzuklatschen. Einen Wunsch, den die Zuhörer gern erfüllten.

Es folgten christliche Lieder, die zum Nachdenken, nicht nur über den eigenen Glauben, sondern auch über das eigene Verhalten im Alltag, anregen sollten. Die Akustik des Gotteshauses, die sanfte Stimme der Sänger und die gekonnte instrumentelle Untermalung taten ihr Übriges, um diese gewünschte didaktische Wirkung zu erzielen - mit einem Wort: Definitiv gute Musik.


08.01.2007 - WARSTEINER ANZEIGER:

Musik ist wie ein guter Wein...
"Duo Definitiv" aus Ostwestfalen begeistert mit musikalischem Jahresrückblick

Von Tanja Frohne

BELECKE · Weihnachten ist mehr als Stress und Hektik, bunte Lichterketten und das Kaufen - und anschließende Umtauschen - von Geschenken. Mit seinem Konzert "Lieder aus dem Leben - für das Leben" setzte das "Duo Definitiv" im Belecker Pfarrheim musikalische Akzente, die zum Nachdenken anregten, dazu animierten, sich mit dem Leben und der Schöpfung auseinander zu setzen, aber auch amüsierten und für eine verträumt-heitere Stimmung sorgten - ganz nach dem Motto des Duos: "Wir wollen Weihnachten nachklingen lassen wie einen guten Wein, den man nachschmecken kann."

Fünf Minuten Kurzurlaub schenkten Thomas Scherf und Reinhard Burchhardt den Zuhörern zu Beginn, nahmen sie unter dem Motto "Augen schließen und genießen" mit auf die Reise. "Man müsste täglich einmal Bäume sehen, durch Wälder gehen, bis dass die Lunge nicht mehr von Blei verseucht", stimmten die Musiker zu ruhigen Gitarrenklängen an, animierten dazu, das Leben zu genießen, einfach einmal inne zu halten.

Die Herzen der Zuhörer hatte das "Duo Definitiv" schnell erobert, man fühlte sich einander nah, so dass es den Musikern gar nicht schwer fiel, ihr Publikum zum Mitmachen zu bewegen. Da reichten sich alle bei "Wir brauchen Frieden" die Hände und sangen mit, da wurde gemeinsam gerapt "Heilige Familie - Was heißt denn
das?" Und da wurde rhythmisch geklatscht.

Von den Tagen im September, die noch einen Hauch des Sommers in sich tragen, aber auch "müde sind wie Blei" ging der musikalische Jahresrückblick weiter in den November. Ruhig und mit melancholischem Ton hingen die Musiker dem "Sommernachtstraum" nach, betonten, wie wichtig es sei, "die Welt als Geschenk zu begreifen".

Mit augenzwinkerndem Humor thematisierte das Duo den alltäglichen Wahnsinn, erzählte von Tagen, an denen man am liebsten im Bett liegen bleiben würde, und vertonte die "Weihnachtsbäckerei" einmal anders: "In der schönen Weihnachtszeit macht sich mein Körper weit und breit."

Ein Schwerpunkt im Programm: der christliche Aspekt. Da wurde die Nächstenliebe am Beispiel des Herrn von Ribbeck ebenso thematisiert wie das Leben nach dem Tode "Ich gehe durch die Tür... die Erinnerung an mich bleibt hier".

Unterstützt wurde das "Duo Definitiv" durch die Belecker Sängerinnen Eva Schulte und Ulrike Appelhoff sowie Susanne Happe an der Querflöte, die mit zu einem heiteren, unterhaltsamen und nachdenklichen Abend beitrugen, der ein größeres Publikum verdient hätte.


Dienstag, 29.06.2004 - Neue Westfälische:

Definitiv gute Musik
”Duo Definitiv”: Gemeinsam unterwegs - mit frischen Liedern ins Leben!”

Warburg (skr) Das “Duo Definitiv” war “gemeinsam unterwegs ... Mit frischen Liedern ins Leben!” - und gemeinsam hieß in diesem Falle mit den Besuchern des Konzertes im Arnoldihaus am Samstagabend. Gemeinsam hieß auch, dass die Besucher immer
wieder aufgefordert wurden, mitzumachen und sich einzubringen.
Publikum war "Mittendrin"
Ein etwas anderes Konzert des Duos Definitiv


Frische Lieder wurden geboten, oder “Neue Geistliche Musik”, die zum Besuch des Gottesdienstes einladen soll, die Mut machen und Vorstellungen von Glück vermitteln soll, von der Größe und Natürlichkeit Gottes und seines Segens - Lieder mit “Kopf, Hand, Herz und Fuß”.
Dabei sind Alltagserfahrungen, die man gemacht hat oder einfach mal aus einer anderen Sicht betrachten soll, die Grundlage der beiden Künstler Thomas Scherf und Reinhard Burchhardt.
Hierein passt dann auf einmal auch das Lied vom “Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland”, vielen als Gedicht von Theodor Fontane bekannt. Wenn Menschlichkeit groß geschrieben werden soll, gehört Herr von Ribbeck dazu, der - dieKnauserigkeit seines Sohnes ahnend - dafür sorgte, dass auch über seine Tod hinaus den Nachbarskindern der Segen frischer Birnen zuteil wurde.
Eine Würdigung solchen Verhaltens erfuhr das Duo dann durch einen Eilbrief: “Post von Paulus”. Ein Mutmach-Brief, in christlicher Tradition Vergebung zu gewähren und Menschlichkeit zu leben. Dann wirkte sogar der “Sonntagmorgen-Blues” eher erheiternd als melancholisch. Dafür sorgte das Duo mit Einfühlungsvermögen und Witz: “Sag’ mir zwei gute Gründe, warum ich heute in die Kirche gehen sollte!” Die Antwort: “Erstens bist Du 54 Jahre alt und erwachsen, und Zweitens bist Du der Pastor!”
Aufmerksame Zuhörer konnten aber an dem Abend noch eine ganze Menge mehr mit nach Hause nehmen, und durch den familiären Charakter der Veranstaltung wurde ein Großteil der Besucher erreicht.
“Duo Definitiv” formulierte es musikalisch: “Sag’s mit einem Lied!” - zum Beispiel ganz einfach: “Ich liebe Dein Lachen.”


Mittwoch, 27.06.2001 - Neue Westfälische:

Brakel (Kro) Die gesungene "Rap-Begrüßung" des Duos Definitiv, Reinhard Burchhardt aus Warburg und Thomas Scherf aus Bad Driburg, ließ schon ein Konzert der etwas anderen Art erahnen. Wird sonst bei Konzerten dem Gesang und den Klängen der Instrumente gelauscht, wurde hier das Publikum im Brakeler Pfarrzentrum zum Mitmachen aufgefordert.

Große Überredungskünste zu einer Live Percussion der Zuhörerschaft waren gar nicht nötig, denn gleich beim ersten Song sprang der Funke über. Während des gesamten Konzertabends über wurde im Rhythmus geklatscht, mit den Füßen gestampft, mit den Fingern geschnippt und zum Teil die Refrains mitgesungen. Kaum einer konnte sich dem Charmeund der Sanges- und Spielfreude des Duos entziehen. Alle waren eben "Mittendrin". Und so lautete auch der Titel des Konzertes. Lieder aus dem Leben für das Leben. Lustiges vom Urlaub oder Frühaufstehern, traurig das Lied über einen toten Soldaten in Bosnien-Herzegowina, nachdenklich stimmend das Lied über behinderte Menschen. Dann wieder Beeindruckendes über das Leben selbst. Das Repertoire der beiden Liedermacher reicht von zwischenmenschlichen Problemen bis hin zu politischen Themen. Dabei wirbt das Duo in seinen Liedern, die zum größten Teil selbst komponiert und getextet sind, für mehr Toleranz, Vertrauen und Mitgefühl dem Mitmenschen gegenüber. Die Stilmittel reichen von der Ballade über rockige Songs bis hin zum Rap. Unterstützt wurde das Duo an diesem Abend von Lukas Finkam (Papasong), Laura Scherf (Lied für Kinder) und Susanne Werth (Klagelied einer Mutter). Sie sangen Lieder von Siegfrid Fietz, der übrigens am 31. August mit einem Kindermusical im Pädagogischen Zentrum in Warburg startet.
Fazit des Abends: Ein begeistertes Publikum, das von den beiden Liedermachern gleich mehrere Zugaben forderte.


Dienstag, 13.03.2001 - Göttinger Tageblatt:

Liederabend / Reinhard Burchhardt im Pfarrheim
Die Stampfbolde gehen begeistert mit

In Gieboldehausen, wo die „Giebolde“ hausen, begeisterten Liedermacher Reinhard Burchhardt und Partner Thomas Scherf. Beim Konzertabend „Mittendrin“ präsentierten sie Lieder aus dem Leben für das Leben.

Gieboldehausen (hh). 80 Besucher, darunter auch Schulfreunde, Verwandte und Bekannte des jetzt in Warburg lebenden
Gieboldehäusers Reinhard Burchhardt, erlebten am Freitag einen außergewöhnlichen, interaktiven Konzertabend. Mittendrin im Flecken, im Pfarrsaal der St. Laurentiusgemeinde, sangen und spielten sich der 40-jährige Liedermacher und sein 36-jähriger Partner aus Bad Driburg „Mittendrin“ in die Herzen der Zuhörer. Ihre Lieder, größtenteils von Burchhardt komponiert und getextet, nahmen sich eine Reihe von Gästen in Form einer CD mit nach Hause. Beim allerersten Auftritt des Duos Ende vergangenen Jahres im Schloss (Tageblatt berichtete) war der Live-Mitschnitt entstanden. Vom „Mittendrin-Rap“ bis hin zu „Ich bin nicht Reinhard Mey“ – in nahezu allen Liedern und deren Texten spiegelte sich Burchhardts fröhliche, lebensbejahende, familiäre Art wieder. Der studierte Bauingenieur, Vater von drei Kindern, hat schon in Jugendgottesdiensten in Gieboldehausen zur Klampfe gegriffen „Kopf hoch, die Zukunft liegt vor Euch“, lautete einer der Refrains in seinen Mut machenden, besinnlichen und religiösen Liedern. Neben nachdenklichen Stücken mit sozial- und gesellschaftskritischen Passagen boten Burchhardt (an der Gitarre und teils dazu mit Mundharmonika) und Scherf (an der Bassgitarre und Flöte) eine Reihe munterer Lieder. Woanders gäbe es Kobolde, warum also sollte es im Flecken keine „Giebolde" geben, heizte Burchhardt einen „Marketing“-Song für Gieboldehausen an, wobei das Publikum mit Händen und Füßen einstimmte: als Klatsch- und Stampfbolde.
Maria-Luise Weidemann, seine Cousine, und deren 13-jährige Tochter Katharina bat Reinhard Burchhardt zur Freude der Zuhörer mit ans Mikrofon. Ihre gemeinsam vorgetragenen Lieder über das Schicksal von Kindern reihten sich ein in einen gelungenen, gefühlvollen Liederabend, den es auf jeden Fall wiedergeben sollte.
Heinz Hobrecht


Mittwoch, 29.11.2000 - Göttinger Tageblatt:

Liederabend / Mal besinnlich, mal heiter
Schon immer vom Auftritt im Schloss geträumt

Gieboldehausen (cs). "Mittendrin, denn nur mittendrin macht das Leben Sinn" - so lautete das Motto des Liedermachers Reinhard Burchhardt, der am Freitag im Kaminzimmer des historischen Gieboldehäuser Schlosses Lieder aus dem Leben und für das Leben präsentierte. Mal besinnlich, mal heiter und unbeschwert bescherte er den zahlreichen Gästen ein abwechslungsreiches und gelungenes Programm mit Gitarre und Gesang.
"Ich habe schon immer davon geträumt, eimal im Schloss aufzutreten", erzählte der gebürtige Gieboldehäuser. "Es ist einfach eine ganz tolle Anlage." Und mit seinem Song "Denk mal an ein Denkmal" forderte er die Anwesenden auch gleich auf, historische Gebäude zu erhalten, um Erinnerungen an die Vergangenheit wach zu halten.
Für Verständnis und Toleranz anderen Menschen gegenüber warb Burchhardt in seinem Lied "Behinderung". Denn "wir alle tragen Dinge mit uns herum, die uns am Leben hindern", erklärte Burchhardt. Gleichzeitig machte er Mut, seinen Mitmenschen zu vertrauen und ihnen Gefühle zu offenbaren. "Viele Menschen wissen nicht wie wichtig es ist, das sie einfach da sind." Auch die Zuschauer band der hauptberufliche Bauingenieur immer wieder in das Programm ein, indem er sie zum Mitklatschen oder Mitsingen aufforderte.
Zum ersten Mal trat der gebürtige Gieboldehäuser zusammen mit Thomas Scherf auf, der den Liedermacher am Bass, auf der Flöte und mit Gesang begleitete. Die beiden Musiker hatten sich vor einigen Monaten auf einem Gitarrenworkshop kennengelernt und ein gemeinsames Programm ausgearbeitet. Die Ideen für seine Stücke sammelt Burchhardt meist, wenn er mit dem Auto längere Strecken fährt. Zu Hause werden die Gedanken weiter ausgebreitet und in ein Versmaß gebracht. "Wenn dann noch eine Melodie dazu kommt, dann ist es ein Geschenk", so Burchhardt.
Organisiert wurde der Liederabend vom Kulturkreis Schloss Gieboldehausen. "Diese Abende sind ein Beitrag dazu, Kultur in die ländliche Region zu bringen", so erklärte Norbert Leineweber, Vorsitzender des Kulturkreises. "Die Lieder haben us sehr berührt. Sie waren besinnlich, nachdenklich bis ins Politische hinein und der Zeit angemessen", so Leineweber. "Es steht uns gut zu Gesicht, einmal darüber nachzudenken.